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Liebe Mitglieder des Fliegenfischervereins Elbtal e.V.,

wir laden Euch zusammen mit Euren Familienangehörigen recht herzlich zu einer Naturexkursion ins Bielatal ein.

Unser Vereinsmitglied Thomas Rudolph organisierte zusammen mit dem NationalparkZentrum Sächsische Schweiz  eine meines Erachtens sehr spannende  Veranstaltung besonders für Kinder und Jugendliche.

Die zertifizierte Nationalparkführerin, Frau  Daphna Zieschang,  wird uns am          26. August an kleine Fließgewässer der Sächsischen Schweiz, zuerst an die Biela führen. Dort werden in Anlehnung an die naturkundlichen Fließgewässerprogramme für Schulklassen Gewässerproben untersucht  und kleine Wassertiere mit Hilfsmitteln (Lupen oder Mikroskopen) betrachtet.  Die Rancherin zeigt uns das ihr bekannte Flussrevier und erzählt Wissenswertes für jeden Naturfreund und Fliegenfischer.

 

Wir treffen uns auf dem  Parkplatz Ottomühle im Bielatal

am  26.08.2017 / um 9.45 Uhr  (Veranstaltungsbeginn dort 10.00 Uhr)

geschätzte Dauer: 10.00 Uhr bis 14.30 Uhr

bitte mitbringen: wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk zum Wandern entlang des Flusses, Gummistiefel (für alle, die mit ins Wasser steigen wollen, um Wasserproben zu entnehmen); die Gummistiefel können dann am Parkplatz wieder ins Auto gebracht werden, bevor wir nach der Wasseruntersuchung und Kleintierbeobachtung noch etwas am Fluss entlang wandern

Für Verpflegung wird vom Verein gesorgt.

Die Veranstaltungsgebühren werden ebenso von unserem Verein getragen.

Ich bitte um Rückmeldung (fr.reinhard(at)web.de)  zur Teilnahme (mit Angabe der Personenzahl: Erwachsene und Kinder/Jugendliche) bis zum 15. Juni 2017.

Für Rückfragen stehe ich euch gern zur Verfügung (Mail oder 0176 42 99 38 82).

Es grüßt herzlich im Namen des Vereinsvorstandes,

Friederike

Am 28.11.2016 veröffentlichte der LVSA einen Artikel über den neuen Atlas der Fische Sachsens. Dieser kann dort geordert bzw. auch online gelesen werden:
http://www.landesanglerverband-sachsen.de/index.php?modul=news&vid=143

Viel Spass beim Lesen!
Andreas

Für unsere Mitglieder fand am 28.01. ein Einführungskurs in den Fliegenrutenbau statt. Sigmar S. (Fliegenfischeratelier) hat dafür keine Mühen gescheut und sehr viel Material und Werkzeug in das Vereinsheim Rödertal e.V. mitgebracht. Am Vormittag gab Sigmar einen Überblick, angefangen von der Materialauswahl über Verarbeitungstechniken und deren Ausführung. Der Nachmittag war dann der praktischen Seite gewidmet. Jeder konnte sich mal ausprobieren, ob beim schleifen des Griffes, dem wickeln der Ringe oder der Handbeschriftung. Ich denke alle Teilnehmer hatten viel Spass dabei. Ein herzliches Dankeschön an Sigmar S. für diesen schönen Samstag!

 

Theorie am Vormittag

Theorie am Vormittag

 

Praxis - Griffherstellung

 

Schleifen des Griffs

 

Ringe anbringen

 

individuelle Beschriftung

 

01.02.2017, Andreas Haschenz

Aktuelles vom 12.01.2017

Liebe Fliegenfischerinnen und Fliegenfischer,

wir wünschen Euch allen ein tolles Jahr 2017 und unserem Vorsitzenden Jörg Hempel, dass er bald wieder auf den Beinen ist. In unserer Mitgliederversammlung haben wir mit Mario Seliger einen neuen Gewässerwart gewählt und unseren ehemaligen verabschiedet: Danke Stefan Schmidt für Dein langjähriges Engagement!
Mit dem Beschluss der Mitgliederversammlung die Bewirtschaftung der großen Röder anzugehen, kommt eine ebenso spannende wie verantwortungsvolle Aufgabe auf unseren Verein und unseren neuen Gewässerwart zu. Wir freuen uns darauf. Die kommenden Termine finden sich im Kalender.
Liebe Mitglieder und Interessierte – solange unser Vorsitzende erkrankt ist, meldet Euch gern über unser Kontaktformular bei uns. Wir beantworten Eure Ideen, Angebote und Fragen sobald wie möglich,
herzlich
Antje Friedrich
(2. Vorsitzende)

 

 

 

Am 11. Juni, einem herrlichen Frühsommertag, fand das Familienangeln unseres Fliegenfischervereins im Forellen- und Lachszuchtbetrieb Ermisch in Neustadt/Sachsen statt. Neun Kinder und zehn Erwachsene, überwiegend Väter mit ihren Söhnen und Töchtern, kamen zum gemeinsamen Fischen an ein für unseren Verein reserviertes Teichbecken. Die jüngste Fischerin hatte gleich nach kurzer Zeit des Wartens einen kapitalen Stör an der Rute. Auch der ein oder andere kleine Weißfisch ging an die Leine. Die Forellen zeigten sich an dem doch recht warmen Tag wenig bissfreudig im Teichbecken. Erst als wir am Nachmittag einen zweiten Teich befischen konnten und einige von unserer Gruppe an einem schattig gelegenen und recht tiefen Auslauf des Gewässers ihr Glück versuchten, wurden schöne Gold- und Regenbogenforellen gefangen. Ein staatlicher Fisch, wahrscheinlich ein Hecht, ging der Tochter eines Fliegenfischers aus unserem Verein an den Kunstköder. Wir alle konnten einen spannenden Drill beobachten, bevor sich der Fisch dann doch vom Haken machte.

Zur kulinarischen Stärkung wurde der Grill angefeuert. Vom Hofladen der Fischzucht hatte unser Verein frische Forellen mit würziger Kräutermarinade vorbestellt. Die in Folie gegrillten und unkompliziert gleich am Wasser gegessenen Fische schmeckten zusammen mit frischem Baguette ganz wunderbar und rundeten den gemeinsamen Angeltag auf besondere Weise ab.

Eine sehr erfreuliche Erfahrung war es zu sehen, dass sich viele Kinder und Jugendliche, Jungen und Mädchen verschiedener Altersgruppen, für das Fischen interessieren und die Natur rund ums Wasser sowie im Gewässer begeistert wahrnehmen.

Bilanz: Gern wieder einmal!

Friederike Reinhard

 

Federn sind für uns Fliegenfischer ja in erster Linie für die Verarbeitung beim Fliegenbinden von Interesse. Wer kennt es nicht, das Nymphenschwänzchen aus Fasanenfeder oder das Hechelkränzchen für die Trockenfliege aus der Hahnenbrustfeder? Solche Gedanken haben wir aber beim Besuch des Falkenhofes Schaaf in Moritzburg ganz, ganz weit aus den Köpfen verbannt. Wir, 11 Kinder und Jugendliche sowie 14 Erwachsene aus dem Verein, haben uns beim Besuch der Greifvögel Flugshow am Samstag 12.03.2016 ausschließlich den Flugkünsten der Vögel und den interessanten Informationen des Falkners Herrn Schaaf  zugewendet.

Die Flugvorführung fand auf einer urwüchsigen Lichtung im Moritzburger Wildgehege statt. Als erstes konnten wir 2 Falken bei Ihren Flugkünsten bestaunen, wie sie mit hoher Geschwindigkeit  den in die Luft geschwungenen Köder  anfliegen und versuchen, ihn mit den scharfen Krallen zu erwischen. Die Flugbewegungen, plötzlichen Kehrtwendungen und Sturzflüge waren beeindruckend. Die Kunst, den Falken zur Jagd einzusetzen, wurde schon vor vielen hundert Jahren angewandt, als es dem Menschen noch nicht durch raffinierte Waffen möglich war, Vögel oder Kaninchen selber erfolgreich auf den Speisezettel zu bringen. Heute wird der Falke noch eingesetzt um z.B. Taubenplagen  einzugrenzen, und das auf ganz natürliche Art und Weise und giftfrei.

Es ist schon spannend, Greifvögel so aus der Nähe zu sehen und auch mal auf dem Kopf zu haben. Man kann es ja mal mit einer Miniausgabe probieren, dem Buntfalken, nur ca. 20 cm groß, ein hübscher kleiner Kerl, der kleinste Vertreter der Greifvögel. Dann kamen die großen Brüder und Schwestern dran. Schwarze Mützen weg, brav auf der Bank sitzen hieß es jetzt. Jetzt kam Shiva, die edle Steinadlerdame. Majestätisch saß sie auf dem Arm des Falkners. 5,5 kg schwer, wunderbar braun schillerndes Federkleid, riesige Klauen, wirklich edel.  Beim Jagen entwickelt so eine Adlerklaue eine immense Druckkraft, so dass auch einem Wolf oder Schaf die Knochen gebrochen werden. Respekt! Die Kinder durften den Adler streicheln, au weia hoffentlich hält Shiva still. Ja, hat sie.

Nun gingen wir zum Käfig der Kolkraben. Die sind auch ganz schön groß,  und die Schnäbel sind fast größer als der Kopf selber und sehen äußerst kräftig aus. Muss man nicht getestet haben. Wir erfuhren, dass der Kolkrabe aus einem Privatbesitz einer Moritzburger Pension stammt. Dort hatte der Rabe viel Unfug getrieben, hat die Schuhe der Gäste geklaut und mit Vorliebe in Kinderwägen gespickt. Das war dann doch zu gefährlich, so dass er zusammen mit einer Gefährtin aus Bayern ins Gehege kam. Beide haben uns vorgeführt, wie geschickt und klug sie ein Leckerli in Form eines toten Kükens, das unter umgedrehten Tontöpfen versteckt ist, finden und hervorholen. Kein Wunder, dass die beiden immer wieder für Filme angefragt sind und somit richtige Filmstars sind.

Am Gehege der Uhus lernten wir einiges über deren Lebensweise. Der Uhu ist ein Künstler der Tarnung und Überraschung. Das Federkleid hebt ihn kaum vom Hintergrund der Äste und Baumrinde ab und sein Flug ist lautlos. Der Jagderfolg beruht also auf Überraschung des Beutetiers. Wahrscheinlich stirbt so manches Mäuschen schon vor Schreck, bevor der Uhu es in den Krallen hat, weil es die tödliche Gefahr erst bemerkt, wenn der Uhu schon direkt über dem Körper ist und es kein Entrinnen mehr gibt. Huch – der Uhu überflog uns so dicht, dass wir die Köpfe einziehen mussten und nur den Hauch der lautlosen Schwinge spürten. Bissl unheimlich! Und wie die die Köpfe drehen können. Fast ohne Anschlag.

Der kleinste Kamerad, ein Käuzchen, lugte nur aus dem Schlafhäuschen heraus. Es war noch zu hell, denn Käuzchen sind Nachtjäger und er blieb lieber im Bau. Wusstet Ihr, dass das Waldkäuzchen das Symboltier für das bekannte Naturschutzzeichen in unseren Wäldern ist?

Zum Schluss bestaunten wir noch einen Gänsegeier. Wie riesig! Was für ein Geschrei! Bekannt ist,  dass der Kondor der größte Greifvogel sei. Das ist aber falsch wie wir lernten, denn der ist kein Greifvogel sondern mit dem Storch verwandt. Der größte Greifvogel ist tatsächlich der Gänsegeier, der in Deutschland nicht mehr in freier Natur vorkommt.

Die Zeit verging wie im Flug und schon ging es wieder dem Ausgang entgegen. Wieder eine spannende Tour gehabt und viel Wissenswertes gehört über Natur und Tiere. Wer nicht dabei sein konnte, muss sich beeilen die Greifvögel in Moritzburg zu besuchen, denn bald steht der Umzug der Falknerei in die Sächsische Schweiz an. Aber auch dorthin lohnt sich ein Besuch mit Sicherheit. Toll war’s!!

 

Christa Buchwald

13.03.2016

RISE Fly Fishing Film Festival 2016

Am 01. März 2016 findet in Dresden wieder das RISE Fly Fishing Film Festival statt.
Karten können im Internet oder an der Abendkasse erstanden werden.

Mehr Informationen gibt es unter: http://www.flyfishingfilmfestival.eu/de/deutsch.html

PROGRAMMKINO OST
Schandauer Straße 73
01277 Dresden

Dienstag 01. März 2014
19:00 – 21:00 Uhr

Danke und Ein schönen Tag

Lutz Blaurock

Liebe Jugendliche, liebe Eltern,

 

der Verein Elbtal e.V. lädt die Jugendlichen ein zu einer Greifvogel Flugshow im Falkenhof Schaaf. Wir werden Adler, Falken und Eulen erleben und einiges über diese Tiere unserer Wälder erfahren.

 

Eingeladen sind Kinder und Jugendliche in Begleitung eines aufsichtsberechtigten Erwachsenen. Der/die Erwachsene muss nicht unbedingt selber Mitglied im Verein sein, aber zur Famillie eines Vereinsmitglieds gehören, kann also auch Oma oder Onkel sein oder Pate, Nachbar oder so.  Bitte nur 1 Erwachsener pro Kind bzw. zusammengehörende Kindergruppe.  Die Eintrittspreise für alle übernimmt der Verein.

Wir treffen  uns um 13:45 am Eingang des Wildgeheges Moritzburg, dort befindet sich auch der Falkenhof Schaaf. Beginn ist pünktlich um 14:00.

 

Termin: Samstag 12.03.2015, 13:45 Uhr am Wildgehege Moritzburg, Radeburger Str. 2 01468 Moritzburg . Dauer ca. 1,5 Stunden.

Jagdfalkenhof Schaaf im Wildgehege Moritzburg

 

Wer mag kann im Anschluss das Erlebte in der Wildgartengastronomie ausklingen lassen bei einem Kaffee, einem  Eis oder einem kleinen Snack (eigene Zahlung).

Bitte um verbindliche Rückmeldung zur Teilnahme bis zum 29.02.2016 spätestens an Christa Buchwald, christa.buchwald@t-online.de oder Telefonisch/sms 0175 1180507.

Bitte um  Angabe Namen und Alter des/der Kinder/Jugendlichen, sowie der Name der Begleitperson.

 

Mit weniger als 8 Personen wird die Führung nicht stattfinden.

 

 

Viele Grüße

Christa

und

Friederike (Jugendwart Fliegenfischerverein Elbtal e.V.)

Liebe Vereinsmitglieder,

 

bitte beachtet die neue Beitragsordnung des AVE, welche ab 2016 gültig ist!

 

Für alle die Ihren Beitrag überwiesen haben ist zu folgenden Terminen

Marken und Fangbuch Ausgabe.

 

09.01.2016 von 10.00-12.00 Uhr im Vereinsheim Rödertal

10.02.2016 von 18.00-20.00 Uhr im Ballhaus Watzke

 

Bitte bringt die Fangbücher von 2015 und euren Fischereischein mit.

 

Es wird kein Bargeld angenommen bitte überweist eure Beiträge bis zum 31.12.2015!

 

Angelberechtigungen für Brandenburg und Sachsen Anhalt kosten 10.00 €.

Für Thüringen und Mecklenburg- Vorpommer müssen die Karten persönlich

beim AVE auf der Rennersdorfer Str. 1 abgeholt und bezahlt werden.

 

Wir wünschen euch eine schöne Adventszeit, eine frohe Weihnacht und

Ein gesundes neues Jahr

 

Euer Vorstand

Zur Mitgliederversammlung verabschiedeten wir mit Sigmar Schmid (2.v.l.) unseren langjährigen ersten Vorsitzenden. Ohne ihn, Christa Buchwald und ohne das Fliegenfischeratelier in Ottendorf-Okrilla hätte es den Fliegenfischerverein Elbtal e.V. so nie gegeben! Leider ebenfalls ausgeschieden sind Imke Teffel vom Birkensee (rechts) und Martin Winter! Euch allen: Danke für euer Engagement!!

 

 

„Im Herbst ruht die Forellenpirsch – wir gehn dafür zu Wolf und Hirsch“
Die Jugendgruppe des Fliegenfischervereins Elbtal e.V. auf Tour im Moritzburger Wildgehege
Christa Buchwald, 16.11.2015
Das Lieblingstier der meisten Fliegenfischer ist die Forelle, und die hat – wie hoffentlich alle Angler wissen – im November Schonzeit und will in Ruhe gelassen werden. Aber es gibt noch viele andere Tiere, an denen unser Fliegenfischernachwuchs Interesse zeigt. Der Einladung zu einer abendlichen Führung im Wildgehege Moritzburg sind jedenfalls 8 Kinder im Alter von 4 bis 9 Jahren in Begleitung ihrer Mama, ihres Papas oder Opas gefolgt. Es gab eine kurze Einweisung durch die Gehegeführer Norbert und Sonja und schon konnte es pünktlich um 17:00 Uhr losgehen. Man brauchte schon eine Taschenlampe oder Stirnlampe um den Weg zu finden. Es dauerte gar nicht lange und die ersten Tiere ließen sich blicken. Als erstes gab es Sikas zu bestaunen. Einige kamen sogar an den Zaun und nahmen gerne die Leckerlies, die Sonja mitgebracht hatte. Was sind denn Sikas? Eine Art Damwild erklärte uns Norbert. Und er weiß so einiges zu erzählen über all die Tiere in den Gehegen. Dank seiner Halogenlampe konnten wir die betreffenden Tiere auch meistens gut sehen. Da hingen wir dann alle am Zaun, um die Uhus mit ihren kreisrunden leuchtenden Augen zu bestaunen. Oder die Rot- und Damhirsche, Wildkatzen, Kolkraben, Karnickel, Waschbären, Meerschweinchen, Mufflons und die wuseligen Iltisse. Nun wissen wir auch warum es heißt „stinken wie ein Iltis“. Weil dieses possierlichen Tierchen Drüsen am Bauch hat, aus denen es ein stinkendes Sekret spritzt, wenn es geärgert wird. Haben wir aber nicht gemacht, denn darauf wollten wir es besser nicht ankommen lassen!
Wir zogen also von Gehege zu Gehege und erfuhren viel über die jeweiligen Bewohner. Aus dem Wald hörten wir die Wölfe heulen. Wir lernten, dass dieses Geheule die Verständigung von Wolf zu Wolf ist. Z.B.: „Lass und jagen gehen“, oder zu fremden Wölfen : „hier bin ich, bleib ja aus meinem Revier draußen“. Schaurig hört es sich auf jeden Fall an.
Norbert musste viele Fragen beantworten. Ob schon einmal ein Tier ausgebüchst sei (ja, ein Elch ist mal über den Zaun gesprungen), ob schon mal ein Wolf ausgerissen ist (nein, die Gehege sind besonders gut gesichert), warum der Sibirische Uhu helles Gefieder hat und nicht braunes wie sein Kollege aus Europa (weil in den Birkenwäldern und Schneegebieten Sibiriens eine helle Farbe die bessere Tarnung ist), wieviel ein Wolf am Tag frisst (4 kg Fleisch), …….
Zur Halbzeit, als es stockdunkel war, wurden Fackeln entzündet und als Lichterzug bewegten wir uns in Richtung Wolfsgehege. Hier noch eine eindringliche Anweisung von Norbert, ja hinter dem Zaun zu bleiben und nicht ins Gehege zu fallen, „wollte man nicht so aussehen wie der blanke Knochen“, der bereits im Gehege lag. Die Wölfe zu sehen war definitiv der Höhepunkt des Abends.
Als letztes sahen wir dann noch Wildsauen und durften ihnen Eicheln als Abendleckerei ins Gehege werfen. Und dann waren wir auch schon wieder in Richtung Ausgang unterwegs, wo wir uns verabschiedeten und die Heimfahrt antraten. Das war eine tolle Tour für Jung und Alt!
Wie gut, dass nicht zur Sprache kam, daß die diversen Federn und Felle der Tiere im Gehege bestes Material zum Fliegenbinden wären. Die Tiere haben uns im geheimen sicher gedankt, dass wir darauf nicht gekommen sind und wir sie nicht gerupft und gezupft haben!

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